Christian Schippers Kurzfilm "Extraschicht"  erlebte seine erste offizielle Vorführung.   Dreharbeiten nahmen drei Jahre in Anspruch.  Freunde leisteten tatkräftige Unterstützung. Bergmann Rudolf Jablonski steht im  Wattenscheid der 70er Jahre als Sänger "Blauer  Baron" vor einem Auftritt in der "Eule".   Die Handlung des Kurzfilms "Extraschicht" erwies  sich bei der Premierenvorstellung im  "Eulenspiegel" als genauso   schräg wie sie klingt.   Die Idee entwickelte Filmemacher Christian  Schipper beim wöchentlichen Stammtisch in der  Gaststätte an der Otto-Brenner-Straße. Fast drei Jahre nahmen  die Dreharbeiten für  
das knapp 40-minütige Werk in Anspruch. "Meine  Frau war eine große Stütze", weiß der Regisseur,  wem er zu danken hat.  Tatkräftig unterstützt haben ihn bei der No-  Budget Produktion auch Freunde wie   Gastronom Bernd Leier, Ex-"Nominator" Christian  Möllmann und   Barde Anton Klopotek.   Der Musiker findet:    "Der Regisseur ist ein Chaot, aber das  muss wohl so sein.  Er hatte auf jeden Fall alles im Griff."  
Obwohl die Arbeit für Schipper manch.. Tücke  bereit hielt: "Das Schwierigste war der Schnitt,  weil ich mit vier Kameras gedreht habe."  Das Ergebnis kann sich sehen lassen.  Insbesondere die Details wie Autos mit "WAT-IS"-  Kennzeichen werden auch auf der   DVD-Version für Lacher sorgen. "Momentan  genieße ich aber einfach nur den Trubel", gab  Schipper zu.   Das Film-Geheimnis, was hinter der Klotür  geschieht, wird wohl eh.. nicht veröffentlicht.  "Die Auflösung gibt..s nur in einer Version ab  Achtzehn. Die zeige ich lediglich im Wohnzimmer und packe  sie auch jedes Mal direkt wieder weg". 
Text: WAZ Bilder: WAZ, Gerd Kämper,   Ulli Weber